Gründungsforderung und Namensgeberin von Attac war die Tobin-Tax.

Am 27. August 2001 ab es diese Pressemitteilung

Am 1. Feb. 2005 schrieben wir diese Pressemitteilung.


Kampagne zur Einführung einer Finanztransaktionssteuer
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  Über 240 000 Unterschriften für die Forderung einer "Steuer gegen Armut" konnten Paul Bendix (Oxfam) und ich
  am 1. November 2011 an Finanzminister Wolfgang Schäuble symbolisch übergeben. Auf dem Plakat steht die Zahl 171 000, weil die Evang. Kirche Bayerns die von ihr im Rahmen unserer Kam,pagne gesammelten  fast 71 000 Unterschriften am gleichen Termin physisch übergab, Die Unterschriftensammlung lief überizwei Jahre bis zum G 20-Gipfel in Cannes am 4. und 5. Nov. 2011 War Ihre Unterschrift auch dabei?


Am 7, Mai 2015 Übergabe von über 1 Mio Untrschriften im Bundesfinanzministerium

Hier ist eine gute Zusammenfassung des damaligen Standes der Diskussionen um die FTT.

Im Mai 2015 veroffentlixhten wir vor wichtigen Verhandlungen ein Briefing-paper
und schriben dem Finanzminister einen Brief mit der Aufforderung, wenigstens dem österreichischen Vorschlag zuzustimmen.


November 2015, Nun verhandeln elf Euroländer in "Verstärkter Zusammenarbeit" schon jahrelang über die Einführtung der Finanztransaktionsteuer. Die Bundesregierung und Herrn Schäuble haben wir mit unserer Kampagne "Steuer gegen Armut" überzeugt.
Unsere europäischen Freunde und Bündnispartner drücken in ihren Ländern. Grundlage der Verhandlungen ist ein Vorschlag der Europäischen Kommission. Die Hoffnung, die elf würden am 9. November eine grundsätzliche Übereinkunft über die Kernbestandteile einer Steuer finden, erfüllte sich nicht.
Drei Länder machen noch darüber hinaus gehende Vorschläge. Nun hoffen wir auf die nächste Zusammenkunft der elf und auf den Ecofin Anfang Dezember.

Warum es soschwer ist, gegen die Finanzlobby anzukommen
und wie es geht
                                                                                                                                                                                                                                                
Ja und dann ging es mühsam mit den Verhandlungern im Kreis der 11, später zehn Länder in "Verstärkter Zusammenarbeit" ( enhanced cooperation)  noch zwei Jahre weiter.
In der Zeitleiste auf www.steuer gegen-armut.org läßt sich das leicht nachverfolgen. Wir waren weiter national und  im europäischen Nezuwerk aktiv, unsere Stimmung bewegte sich  zwischen Hoffnmung und Skepsis.
Am 10.Okt. 2016 einigen sich zehn europ. Finanzministzer auf Eckpunkte für eine umfassende FTT. Einen Tag später erhält die eurip. Kommission das Mandat, einen entsprechenden Gesetzestext zu formulieren. Die
Einführund eier FTT wird für Januar 2018 für möglich gehalten, so z.B. von Wolfgang Schäuble, dem deutschen Finanzminister. Es sah so aus, als hätten wir und die breite Bewegung in der Zivilgesellschaft das endlich durchgesetzt.
Doch bald stocken die Verhandlungen über die Details. Belgien und die kleinen Länder machen aus unterschiedlichen Gründen Schwierigkeiten: die einen fürchten eine zu breite Bemessungsgrundlage, sie belaste die Wirtschaft und Pensionsfonds,
die anderen wollen sie unbedingt, weil sich sonst die Kosten für eine Einführung bei ihnen nicht lohnen.
Ab Mai 2017 wird die Beschlussfassung vonTreffen zu Treffen verschoben. Im September 2017 wird klar, der neue französische Präsident Macron will nur das französische Modell einer Börsensteruer in Europa haben, keine umfassende FTT.
Im Juni 2018 greift der neue deutsche Finanzminister, Olaf Scholz den Vorschlag Macrons auf. Er betreibt Etikettenschwindel und nennt das immer noch Finanztransaktionsteuer, aber das ist ein Fake. Am 16. Oktober 2018 bekräftigt Angela Merkel:
es wird nur eine Aktiensteuer geben, keine FTT. Danach gibt auch der neue österr. Finanzminister Löger seine Bemühungen auf.
Am ersten Dezember gibt es noch einen scharfen Protest von Attac Österreich und Deutschland. Am 3. Dezember stellt die Kampagne Steuer gegen Armut ihre Aktivitäten ein.

Das vorläufige Ende
Ein beschlussreifer Vorschlag der EU-Kommission wurde nach jahrelangen Verhandlungen ad acta gelegt. Das was jetzt vielleicht kommt, hat nichts mit einer Finanztransaktionsteuer zu tun.
Eine Steuer, die den Handel mit Derivaten nicht besteuert, läßt die Spekulation auf den Finanzmärkten ungeschoren weiter bestehen. Die Finanzindustrie läßt die Korken knallen.


Hier sehen Sie Robin Hood im Willy Brandt Haus
Hier sehen sie ihn auf der Berlinale
und hier noch einmal Berlinale



Dazu meine Pressemitteilung an die Lokalzeitungen am 16.Februar 2010

Und hier erfahren Sie mehr über die Kampagne:
http://www.steuer-gegen-armut.org